Fischbestände
Auch wenn in der 5 Elemente Ernährung in Europa keine bedrohten Säugetierarten verwendet werden, so gibt es jedoch einige Fischarten, die so überfischt sind, dass der Verzehr aus Artenschutzsicht nicht angeraten werden kann.
Nach Angaben der Umweltschutzorganisation Greenpeace (Januar 2005) sind folgende Fischarten akzeptabel, d.h. der Fischbestand ist derzeit nicht gefährdet: Karpfen, Makrele, Hering, Seelachs (Köhler).
Kritisch, d.h. die Bestände zeigen deutliche Anzeichen von Überfischung, sind bewertet: Zander, Nordseegarnele, Miesmuschel, Sardine, Sardelle, Kalmar (Tintenfisch), Tilapia, Regenbogenforelle, Goldbrasse, Wolfsbarsch, Alaska-Seelachs.
Extrem stark überfischt und deswegen im Bestand akut bedroht sind viele beliebte Speisefische. Vom Verzehr wird abgeraten, solange die Fische nicht aus Aquakultur, besser Öko-Aquakultur stammen. Dazu gehören: Rotbarsch, Weißer und schwarzer Heilbutt, Seehecht, Scholle, Seezunge. Lachs, Thunfisch, Kabeljau (Dorsch), Schellfisch, Wittling, Dornhai und andere Haiarten, Leng, Blauleng, Granatbarsch /Atlantischer Sägebauch, Shrimps, Gambas, Tiefseegarnelen, Flussaal und Viktoriabarsch.
Die beste Alternative zum Kauf von Frischfisch sind Öko-Aquakulturen. Neben dem offensichtlichen Vorteil für den Artenschutz enthält der Fisch weder Antibiotika (normale Aquakultur) noch ist er mit Schwermetallen belastet (Meerfisch).
Der übersichtliche und sehr detaillierte Greenpeace Ratgeber, kann als pdf Datei runtergeladen werden unter: http://www.greenpeace.de/